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FTTH Conference im Digi-Tal: Voller Erfolg!

Die Abwanderung stoppen

«Im Jahr 2015 wurden gleichviele Smart-Fotos gemacht wie zuvor schon in der gesamten Fotogeschichte überhaupt», so die Aussage von David Bosshart, CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft, anlässlich der openaxs «FTTH Conference 2016» in Scuol.

In der Entwicklung von der industriellen zur digitalen Welt gibt es für Bosshart einen Währungswechsel. «In der industriellen Welt war das Geld- und Investitionsvolumen entscheidend, in der digitalen Welt geht es um das Datenvolumen.» Das mobile Gerät wird zur Fernbedienung für die ganze Welt. Vernetzung ist das entsprechende Schlüsselwort. Persönliche Beziehungen werden gemäss Bosshart wichtiger als Wissen. Und in diesem digitalen Umschwung gehören Glasfaserleitungen zur Grundversorgung, wie Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen.

Fridolin Gössl, Bürgermeister der bayerischen Gemeinde Oberhausen und Breitband-Pionier der ersten Stunde zeigte am Beispiel seines Ortes eindrücklich auf, wie der Hochbreitbandanschluss die wirtschaftliche Perspektive seiner Gemeinde nachhaltig verändert hat. Und wie wichtig die neue Währung Datengeschwindigkeit gerade für Randgebiete ist.

Thomas Egger, Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete, wies auf die speziellen Bedürfnisse von Berggebieten hin und zeigte auf, wie dank Hochbreitbandanschluss das Abwandern von jungen Menschen gestoppt werden kann und die Ansiedlung von neuen Wirtschaftsakteuren gelingt.
In verschiedenen Referaten wurde die Digitalisierung als Chance für neue Arbeitsmodelle und die touristische Vermarktung präsentiert. Das Credo des digitalen Arbeitens lautet: Alles jederzeit und überall.

Das hat sich auch der lokale Energieversorger mia Engiadina zu Herzen genommen. In Scuol wurde vor Kurzem der erste Mountain Hub eröffnet, wo Einheimische und Gäste sich begegnen, gemeinsame Projekte lancieren und die Geschwindigkeit der schnellen Glasfaserleitungen nutzen können. Auf diese Weise entwickelt sich Engadin zum Digi-Tal.

Quellen: openaxs / Engadiner Post