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Bemerkenswertes zur Smart City

Die acht Referentinnen und Referenten haben die 7. openaxs FTTH Conference alle auf ihre Art geprägt. In der Reihenfolge ihres Auftritts eine Auswahl von bemerkenswerten Zitaten.

Franz Stampfli, Präsident openaxs: «Der Verband sieht es nach wie vor als seine wichtigste Aufgabe an, das Projekt ‚Glasfaser Schweiz‘ ohne Wenn und Aber voranzutreiben. Ob in dicht besiedelten Städten, ob in Agglomerationen oder in Talschaften, der Hochbreitbandanschluss muss überall vorhanden sein.»

Peter Jans, Stadtrat St. Gallen: «Die öffentliche Hand funktioniert anders als die Wirtschaft. Sie kann den Weg zur intelligenten Stadt nicht verordnen. Das Vorgehen muss ein anderes sein – prozesshafter, partizipativer angelegt. Nicht alles, was machbar wäre, ist zwingend auch nutzbringend für das Wohl der Menschen.»

Dr. David Bosshart, CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI): «Entscheidend ist die User-Orientierung: ‚Easy to understand, convenient to operate, secure to handle.‘ Diese drei Prinzipien entscheiden über Erfolg und Misserfolg in einer digitalen Welt.»

Stefan Metzger, Program Head Smart City & IoT Schweizerische Post: «Chancen gibt es zuhauf. Neulich habe ich mich mit einem Produktmanager von Google Home getroffen. Die entwickeln tolle Dinge fürs intelligente Wohnen. Aber wer wird den Service erbringen? Sicher nicht die Leute von Google. Aber vielleicht Postboten von der Schweizerischen Post.»

Christian Geiger, IT-Verantwortlicher der Stadt Ulm: «Bei Smart City geht es um die Frage: ‚Wie kann ich mit digitalen Themen die Stadt besser machen? Wo tut es mir weh? Gibt es dazu eine digitale Lösung, mit der ich bessere Ergebnisse erzielen kann?‘ Wenn ich auf diese Fragen Antworten finde, komme ich einen entscheidenden Schritt weiter.»

Edith Graf-Litscher, Nationalrätin: «Die Digitalisierung ist inzwischen auch bei uns in Bundesbern angekommen. Uns beschäftigt beispielsweise die Frage: Wie können wir sicherstellen, dass Daten diskriminierungsfrei transportiert werden können? Und trotzdem Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden?»

Dr. Chirine Etezadzadeh, Institutsleiterin SmartCity.institute, Stuttgart: «Rechenzentren, kommunales Datenmanagement, City-Cloud, Datenaufbereitung, Smart Mobility, Logistik-Hubs: Stadtwerke müssen auch solche Themen besetzen, um ihre Wertschöpfung der Zukunft zu sichern. Dass dies möglich ist, zeigen bereits viele Beispiele.»

Benjamin Buhl, Geschäftsführender Gesellschafter netzvitamine GmbH: «Klar, es ist nicht einfach, zu experimentieren und Prototypen zu bauen, wenn Steuergelder auf dem Spiel stehen. Umso wichtiger sind Kooperationen, dass man sich mit anderen Gemeinden vernetzt, dass man Synergien nutzt, voneinander lernt.»

Dr. Sarah Genner, Forscherin am Institut für Angewandte Psychologie der ZHAW: «Die Digitalisierung zeigt sich auch in der Arbeitswelt. Mehr als drei Viertel der in unserer Studie befragten Arbeitnehmenden denken, dass ihr Job nicht durch Maschinen ersetzt wird. Vier Fünftel haben einen eigenen Schreibtisch am Arbeitsplatz – aber nicht mehr lange, vermuten 57%. Knapp die Hälfte sagt, ständige Erreichbarkeit verschlechtere Gesundheit und Schlaf.»

Marco Huwiler, Bereichsleiter Innovation St. Galler Stadtwerke: «Das Handlungsfeld Smarte Stadt umfasst alle Themengebiete, welche mittels Digitalisierung Technologie und Mensch effizienter und effektiver zusammenarbeiten lassen, mit dem Glasfasernetz als Nervenzentrum.»