openaxs - fiber connection for everyone

openaxs Conference: So attraktiv ist das Programm!

Schwergewichte im Kurzporträt

An der openaxs Conference treten Schwergewichte aus Forschung, Politik und Wirtschaft auf. Einige von ihnen seien kurz vorgestellt.

Schwergewicht aus der Forschung: Dr. David Bosshart, CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts und Keynote-Speaker der Conference, lässt keinen Raum für Illusionen. Für die Schweiz sieht er nur eine Chance, um die hohe Wertschöpfung zu halten: Wenn sie auch in einer digitalen Welt ein optimales Ökosystem schaffe, um die besten Talente anzulocken. Bossharts Arbeitsschwerpunkte: die Zukunft des Konsums und Konsumverhaltens, Globalisierung und politische Philosophie, Management und Wandel, Megatrends in Wirtschaft und Gesellschaft.

Schwergewicht aus der Wirtschaft: Andreas Schönenberger spricht als CEO jener Firma, welche im Frühling eine Bombe im Glasfasermarkt platzen liess: Der Telekom-Anbieter Salt steigt ins Festnetzgeschäft ein und fordert die Konkurrenz mit Kampfpreisen heraus. Vor allem aber bietet Salt beim Eintritt in den Festnetzmarkt als erster europäischer Provider einen Router an, der 10 Gbit/s erreicht: die sogenannte Fiber Box. Symmetrisch, also für Up- wie auch Download. Damit ist man auf dem Papier zehnmal schneller als die aktuell schnellste Konkurrenz und 400-mal schneller als der durchschnittliche Anschluss in einem Schweizer Haushalt.

Schwergewicht aus der Bergregion: mia Engiadina baut ein Glasfasernetz, um das Engadin bereit für die digitale Revolution zu machen. Das Konzept stehe und falle mit der Nutzung der Angebote, welche auf dem Marktplatz präsentiert werden, sagt Jon Erni, Präsident von mia Engiadina, Vorstandsmitglied von openaxs und Referent an der Conference. Die Marke «mia Engiadina» soll helfen, die Attraktivität des Marktplatzes kontinuierlich zu steigern. Bereits in der Konzeptphase beteiligen sich über dreissig Partner am Innovationsprozess, um Dienste für den virtuellen Marktplatz zu kreieren.

Schwergewichte aus der Politik: Jean-Michel Cina, Verwaltungsratspräsident SRG und ehemaliger Staatsrat des Kantons Wallis, bekennt Farbe an der openaxs Conference. Er spricht darüber, wie ein Kanton wie das Wallis die digitale Zukunft anpacken soll, welche Bedeutung dabei insbesondere der Bildung und der Forschung zukommen. Nationalrätin Viola Amherd gilt als mögliche Nachfolgerin von Bundesrätin Doris Leuthard. Sie steht der Danet Oberwallis AG vor und ist als ehemalige Vizepräsidentin der nationalrätlichen Fernmeldekommission bestens mit der Thematik vertraut. Gerade in Randregionen brauche es eine gehörige Portion Denkarbeit, Fantasie und Geschick, um sinnvolle Modelle für den Anschluss an die Datenautobahn zu entwickeln, sagt Amherd. Die Region Oberwallis, Veranstaltungsort der Conference, habe diese Fähigkeiten beispielhaft bewiesen.

Schwergewicht aus der Beratung: Benjamin Buhl, geschäftsführender Gesellschafter der netzvitamine GmbH und ebenfalls Referent an der Conference, stellt fest: «Digitalisierung hat heute für viele Menschen einen schalen Beigeschmack. Wenn uns Technologie stresst, verwirrt oder verunsichert, dann läuft etwas falsch.» Er fordert deshalb für die Entwicklung der Glasfasernetze vor allem «emotionale Aufmerksamkeit». Diese zeige sich durch Wertschätzung gegenüber Bürgerinnen und Bürgern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Denn, so Buhl: «Datenbanken lächeln nicht!» Das müssen auch in Zukunft noch die Menschen tun, die sie bedienen.

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