Das Stadtwerk Winterthur hat einen Anlass für Immobilienverwaltungen veranstaltet, um diese für die Möglichkeiten der neuen Glasfasertechnologie zu sensibilisieren. Ein Vorhaben, das auch für andere Energieversorger nachahmenswert sein dürfte.
Dass Glasfaser heutigen und künftigen Anforderungen an Datenübertragung entspricht, soll sich nicht nur in den Köpfen der Konsumentinnen und Konsumenten verankern, sondern ein fester Wert in der Immobilienwirtschaft werden.
Bei neuen Technologien gilt es, viele Wissenslücken zu schliessen und Vertrauen zu wecken. Im Prinzip muss sich die Glasfaser also erst den ihr zustehenden Platz neben den etablierten Technologien Kupfer- und Koaxialkabel erkämpfen.
Genau dies war das Ziel des Anlasses für Immobilienverwaltungen, der am 28. Mai in Winterthur stattfand. Eingeladen waren Immobilienverwaltungen sowie Architekten und Planer. Fünfzig Gäste folgten der Einladung in die Alte Kaserne.
Erste Vortragsthemen waren der Stand des Glasfasernetzbaus in Winterthur, die Rolle von Stadtwerk Winterthur als Netzbetreiberin und welche Serviceprovider mit Stadtwerk Winterthur zusammenarbeiten.
Als Vertreter der Hauseigentümer trat Ralph Bauert, Geschäftsführer des HEV Region Winterthur auf. Er zeigte auf, worauf man als Eigentümerin und Eigentümer beim Thema Glasfaser achten muss. Unter anderem wies er darauf hin, dass alle – Eigentümer/-innen und Mieter/-innen – das Recht auf freie Wahl haben: Gemäss der Idee von «openaxs» sollen sie die Wahl haben, welche Technologie sie nutzen und bei welchem Anbieter sie Fernseh-, Telefonie- oder Internetdienste bestellen wollen. Konkret wurden Verwaltungen dazu angehalten, die Hausverträge mit Kabelanbietern zu künden und entsprechend die Grundgebühren bei den Nebenkosten abzuziehen. Dies ermöglicht es den Bewohnenern der Liegenschaften einen direkten Vertrag bei ihrem bevorzugten Anbieter abzuschliessen.
Ein Vertreter der «Gebäude Netzwerk Initiative» (GNI) gewährte einen Einblick in heutige und kommende Anwendungen auf Glasfaserbasis. Die Grundmotivation, bestimmte Glasfaser-Anwendungen einzusetzen, kann sehr unterschiedliche Ursprünge haben: Die Kundschaft will sich mit Multimedia in höchster Auflösung unterhalten oder kommunizieren, hat Bedürfnisse betreffend Sicherheit, Gesundheit oder will schlicht konsequent Energie sparen. Voraussetzung für eine zeitgemässe Nutzung der Datenübertragung in jedem Zimmer ist die sternförmige Wohnungsverkabelung.
Es wurde angeregt diskutiert. Die Immobilienverwalter hatten viele Fragen zur Glasfaser: zur Finanzierung des Anschlusses, zu den Arten, ein Haus zu verkabeln (Unterputz, Aufputz, bestehende Kabelrohre) und zu den Wohnungsinstallationen. Auch Fragen zu den Anschlussverträgen beschäftigten die Gäste.
Die Schlussfolgerung des Anlasses: Es ist wichtig, den Fachleuten, die im Bereich Bauten und Wohnungen tätig sind, regelmässig Informationen zur Verfügung zu stellen und ihnen Gelegenheiten zu bieten, bei denen sie konkrete Beispiele kennenlernen und Fragen stellen können. Schritt für Schritt nähern wir einer Zukunft, in der Glasfaser klar ein Kriterium ist, mit dem man Gebäude oder Wohnungen gezielt vermarkten kann.
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