Die Gemeinde Gensingen wird bis Ende 2016 mit Glasfasern erschlossen. Kabelnetz-Körperschaften, Energieversorger und Fernsehgenossenschaft wollen die Sparpotenziale nutzen.
In drei Kapiteln das Wichtigste zum Kooperationsprojekt in Oensingen:
Die Partner: Die Fernsehgenossenschaft Oensingen (FGO) und die ggsnet schwängimatt genossenschaft (ggs-net), Dachorganisation von 33 Kabelnetz-Körperschaften, wollen ihre Kunden in Oensingen mit Glasfasern erschliessen. Gleichzeitig plant der Energieversorger AEK Energie AG seine Trafostationen mit Glasfasern auszurüsten.
Das Projekt: Die drei Parteien wollen die Baukosten möglichst
tief halten und Parallelnetze vermeiden: Deshalb ermöglicht AEK den beiden Kooperationspartnern FGO und ggsnet, die neuen Glasfaserkabel in ihre bestehenden Rohranlagen einzuziehen. Im Gegenzug stellen die Kabelnetzbetreiber der AEK einzelne Glasfasern zur Verfügung.
Der Nutzen: Durch die Mitbenutzung der AEK Rohranlagen müssen die FGO und ggsnet keine eigenen, neuen Rohranlagen bauen. Die Anlagen der AEK haben zudem den Vorteil, dass sie meist in Strassen verlegt sind und nicht in Privatgärten, wie dies beim heutigen Fernsehkabelnetz oft der Fall ist. Damit ist die Gefahr gebannt, dass die Rohre bei Bauarbeiten von Hausbesitzern verlegt werden müssen. Ausserdem wird das Stromnetz intelligenter – mit dem sogenannten Smart Grid werden Stromzähler, Netzleitstellen und Transformatorenstationen zunehmend mit Kommunikationseinrichtungen vernetzt. Dank ausgereizten Sparpotenzialen sollen schliesslich die Kunden bei verbesserten Dienstleistungen von tieferen Preisen profitieren.
Quelle: Anzeiger Thal Gäu Olten
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