Mehr Abonnenten im letzten Jahr, die nun auch über höhere Bandbreiten verfügen: Die Gemeinschaftsantenne Grenchen sieht sich in der Glasfaser-Erschliessung auf Kurs.
Gemäss GAG ist das Glasfasernetz zu den rund 200 Verteilstationen auf dem Gemeindegebiet in Grenchen und Bettlach nach rund drei Jahren Bauzeit praktisch abgeschlossen. Die letzten Meter zum Hausanschluss legt das Signal vorläufig via Koaxialkabel zurück.
Trotzdem ist es der GAG gelungen die Geschwindigkeit auf ihrem Netz erheblich zu steigern. Möglich wurde dies dank dem Einbau eines neuen Zentralcomputers.
Der «alte» Computer war während sechs Jahren im Einsatz. Der neue Zentralcomputer des Herstellers Cisco, der die IP-basierten Dienstleistungen für die rund 20‘000 angeschlossenen Haushalte managt, ist etwa so gross wie ein kleiner Kühlschrank und kostet CHF 350‘000. «Das neue System liefert die Grundlage dafür, dass wir die Internet-Geschwindigkeit nochmals markant steigern können/Dank dem neuen System können wir die Internet-Geschwindigkeit nochmals markant steigern», sagt GAG-Chef
Kurt M. Hohler. Möglich seien zukünftig Internetgeschwindigkeiten im «Glasfaserbereich» - also 1 Gigabit/Sek und mehr. «In diesem Jahr werden wir erste Pilotprojekte mit Fiber to the Home starten», kündigt Hohler an. Das Glasfaserkabel wird somit bis zu den einzelnen Wohnungen gezogen.
Mit dem verbesserten Angebot gelingt es der GAG offenbar, eine erhebliche Anzahl von Neukunden zu gewinnen. So sind letztes Jahr gemäss Hohler im GAG-Einzugsgebiet 125 neue Hausanschlüsse, die insgesamt 529 Wohnungen umfassen, erstellt worden. Die Zahl der Internet-Kunden sei um 6‘500 (+7,5 Prozent) und die der Telefonie-Kunden um 4‘000 (+7,1 Prozent) angestiegen. 1‘700 Kunden haben das interaktive TV Verte! abonniert (+25,3 Prozent) und das Mobilkundensegment, das auch ein Full-Service-Kommunikationspaket umfasst, zählt inzwischen 350 Abonnenten.
Die GAG ist in Zusammenarbeit mit ihrem Internet-Provider Quickline ebenfalls Anbieter für Cloud-Lösungen zur Datenspeicherung.
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