openaxs - fiber connection for everyone

Salt: Hohe Affinität zur openaxs-Vision

Der Telekom-Anbieter Salt ist ins Festnetzgeschäft eingestiegen und fordert die Konkurrenz mit Kampfpreisen heraus. Vor allem aber bietet Salt beim Eintritt in den Festnetzmarkt als erster europäischer Provider einen Router an, der 10 Gbit/s erreicht, symmetrisch, also für Up- wie auch Download: die sogenannte Fiber Box. Ein Kurzinterview am Rande der FTTH Conference mit Andreas Schönenberger, der zu diesem Zeitpunkt noch CEO war.

Warum ist Salt aufs Glasfasernetz gekommen?
Andreas Schönenberger: Es gibt ganz klar ein Kundenbedürfnis nach hohen Bandbreiten im Festnetz zu einem günstigen Preis. Je mehr das Datenwachstum durch neue Anwendungen wie Virtual Reality zunimmt, desto dringender wird dieses Bedürfnis. Ausserdem wollen unsere Kunden alles aus einer Hand: Mobile, Internet, Fernsehen.

openaxs setzt sich ein für ein flächendeckendes und diskriminierungsfreies FTTH-Glasfasernetz in der Schweiz. Wie wichtig ist für Salt die Flächendeckung?
Schönenberger: Sehr wichtig. Wir wollen keine Rosinen picken, sondern bringen unser Angebot auch in abgelegene Regionen, beispielsweise in die Dörfer des Oberwallis. Und für die Schweiz ist die Flächendeckung aus volkswirtschaftlicher Sicht zentral. Sonst riskieren wir eine digitale Zweiklassengesellschaft zwischen Stadt und Land.

Wie wichtig ist für Salt die Diskriminierungsfreiheit?
Schönenberger: Auch die ist sehr wichtig. Wo Monopole den Markt verzerren, entstehen heute nur unvollständige Glasfasernetze wie Fibre to the Street (FTTS). Ohne Diskriminierung jedoch gibt es mehr Wettbewerb unter den Anbietern, mehr Innovation und somit bessere Angebote für die Endkunden. Unser Produkt basiert auf Glasfasern bis in die Haushalte (FTTH). Das ist die einzige Lösung, die im Festnetz zukunftsfähig ist.

Man kann also sagen: Salt hat grosse Sympathien für die Verbandsziele von openaxs?
Schönenberger: Ja, genau. Wir brauchen erstens ein flächendeckendes FTTH-«Point-to-Point»-Netz und zweitens Diskriminierungsfreiheit, um den Wettbewerb zu fördern.