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SFN kündigt Glasfaser-Offensive an

Die in der Allianz Swiss Fibre Net (SFN) organisierten Regionalversorger wollen das Angebot an Glasfasernetzen stark ausbauen und so die Konkurrenz zur dominanten Swisscom stärken.

In den kommenden Jahren wolle man «mehrere hunderttausend Haushalte» neu mit Glasfasern erschliessen, sagt SFN-Geschäftsführer Andreas Waber. Das Potenzial für Glasfaser bis in die Wohnungen (FTTH) sei noch lange nicht ausgeschöpft. Insbesondere in ländlichen Regionen lohnten sich Investitionen, sagt er. Derzeit seien eine halbe Million Haushalte an die von SFN vermarkteten Netze angeschlossen.
Telekom-Unternehmen wie Sunrise und Salt nutzen die SFN-Netze für ihre Fernseh- und Festnetzangebote. Waber setzt für den Ausbau auf eine Kooperation mit der Swisscom. Zwar könnte man auch alleine bauen, sagt er. Es sei aber volkswirtschaftlich sinnvoller, das gemeinsam zu tun. Er verweist auf Glasfasernetze in den grossen Städten, die von der Swisscom in Kooperationen mit Regionalversorgern gebaut worden sind und nun gemeinsam betrieben werden. Wo keine Kooperation vereinbart werden kann, ist es wichtig, dass sich die Gemeinde für einen Eigenbau entscheidet. Nur so kann ein funktionierender Wettbewerb entstehen und können schädliche Monopole verhindert werden.

Quelle: «Handelszeitung»