openaxs - fiber connection for everyone

openaxs FTTH Conference: Glasfasernetze für alle!

Das Problem: Derzeit sind rund 30% der Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen. 70 Prozent der Bevölkerung jedoch geraten ins Hintertreffen. Leistungsschwache FTTS-Netze, wie sie die Swisscom vielerorts baut, schaffen Quasi-Monopole und somit die Gefahr, dass andere Anbieter nur einen benachteiligten Zugang zu diesen Netzen erhalten.
Zurzeit beschäftigt sich die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates (KVF-N) mit der Detailberatung zum neuen Fernmeldegesetz (FMG). Der Verband openaxs nutzte an seiner Konferenz diesen aktuellen Anlass, um die Politik wachzurütteln: Der seit langem befürchtete digitale Graben zwischen Stadt und Land droht Tatsache zu werden!

Die Forderung: Aufgrund dieser unbefriedigenden Marktsituation setzt sich openaxs dafür ein, dass die laufende Revision des Fernmeldegesetzes (FMG) dazu genutzt wird, um die Rahmenbedingungen zu verbessern und Monopole im Telekommarkt wirkungsvoll zu unterbinden. «Wir brauchen FTTH-Glasfasernetze für alle!», so brachte openaxs-Präsident Franz Stampfli seinen Appell in der Eröffnungsrede der Konferenz auf den Punkt.

Der Support: Als Referentin trat auch Viola Amherd auf, CVP-Nationalrätin, Mitglied der KVF-N und gleichzeitig als Verwaltungsratspräsidentin der Danet AG Gastgeberin der Conference. Sie konnte die Ergebnisse der Detailberatung nicht vorwegnehmen, wies aber darauf hin, dass die Position von openaxs durch die Digitalstrategie des Bundes gestützt werde. Darin sei ausdrücklich die Rede von der «Chancengleichheit und der Partizipation aller», also auch der ländlichen Bevölkerung: «Damit sich die Schweiz als attraktiver Lebensraum und innovativer, zukunftsorientierter Wirtschafts- und Forschungsstandort behaupten kann.»

Das Publikum: Rund 200 Entscheider und zahlreiche Aussteller nahmen an der openaxs FTTH Conference in Naters teil, dem wichtigsten Treffen der Schweizer Glasfaserbranche.